Eine der häufigsten Fragen von Harztouristen: Darf man hier eigentlich ins Wasser? Die kurze Antwort: Ja — aber nicht überall. Der Harz hat eine ganze Reihe offiziell freigegebener Badestellen mit guter Wasserqualität, daneben aber auch viele Gewässer, die dem Trinkwasserschutz dienen und wo Baden verboten ist.
Erlaubte Badestellen im Harz
Die wichtigste offizielle Badestelle ist der Juessee bei Herzberg am Harz (Südharz). Er ist regelmäßig auf Wasserqualität geprüft, hat einen flachen Sandstrand und gilt als familienfreundlichster Badesee des Harzes. Weitere freigegebene Badestellen finden sich am Sösestausee nahe Osterode.
Die offizielle Überwachung erfolgt durch das Niedersächsische Landesgesundheitsamt. Aktuelle Messwerte findest du auf deren Webseite oder in der Harz Wasser Guide App.
Wo ist Baden verboten?
An der Rappbodetalsperre und der Granetalsperre ist Baden verboten, da sie der Trinkwasserversorgung dienen. An der Okertalsperreund am Oderteich gibt es hingegen ausgewiesene Badebereiche.
Wichtig: Das Missachten der Badeverbote an Talsperren kann mit einem Bußgeld geahndet werden und schadet der Trinkwasserqualität.
Wasserqualität an den Badestellen
Die offiziell überwachten Badestellen im Harz haben in der Regel ausgezeichnete Wasserqualität. Die Temperaturen liegen im Hochsommer zwischen 18 und 22 Grad — erfrischend, aber nicht tropisch warm.
Tipps für Familien
Für Familien mit Kleinkindern ist der Juessee klar die beste Wahl — flacher Eingang, bewachsener Uferbereich und gute Infrastruktur.
Hunde am Badesee
Hunde sind an den meisten Naturbadestellen willkommen. Am Juessee gibt es einen ausgewiesenen Hundebereich. Leine anlegen und auf andere Badegäste Rücksicht nehmen.
Karte & Lage
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