Die Harzer Wasserfälle sind zu jeder Jahreszeit sehenswert — aber sie sind nicht zu jeder Zeit gleich imposant. Wer die volle Kraft erleben möchte, sollte zur richtigen Zeit kommen.
Frühjahr (März–Mai) – die beste Zeit
Wenn der Schnee auf dem Brocken schmilzt, schwellen alle Bachläufe mächtig an. Die Wasserfälle führen dann teils zwei- bis dreimal mehr Wasser als im Sommer — das Rauschen ist von Weitem zu hören.
Die Wege können nach der Schneeschmelze noch aufgeweicht und rutschig sein. Festes Schuhwerk ist Pflicht. Im April kann es im Hochharz noch Schneereste geben.
Sommer (Juni–August) – viel los, aber trotzdem schön
Im Sommer führen die Wasserfälle am wenigsten Wasser, aber die üppige Vegetation macht die Bachläufe zu grünen Tunneln und die Abkühlung am Wasser ist willkommen.
Herbst (Oktober–November) – Farben und Regen
Nach den ersten Herbstregenfällen steigen die Wasserpegel wieder, und der goldene Wald rund um die Wasserfälle ist schlicht atemberaubend.
Herbst-Tipp: Mitte Oktober nach einem Regentag ist die perfekte Kombination — volle Wasserpegel, goldenes Laub und wenig Besucher.
Winter (Dezember–Februar) – eingefrorene Wunder
Wenn es im Harz richtig kalt wird, gefrieren die Wasserfälle teilweise. Eiszapfen und Eisformationen sind ein beeindruckender Anblick. Vorsicht auf vereisten Wegen.
Zusammenfassung: Wann für wen?
Wassermengen maximieren: März–Mai ·Familien mit Kindern: Juni–August ·Fotografie: Oktober oder März ·Winterzauber: Dezember–Februar bei Frost
Karte & Lage
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